Weihnachtsgeschenk an die Packers: Game-Review zu Green Bay vs. Baltimore

Weihnachten ist eigentlich erst in 4 Tagen, aber frühzeitige Bescherung gab es am Sonntag für die Green Bay Packers im Spiel gegen die Baltimore Ravens, die sich nun mit einem Record von 11:3 nolens volens als Top-Seed der NFL wiederfinden. Die Packers mit Aaron Rogers, der einen guten Tag hatte, dominierten über weite Strecken des Spiels und führten schließlich bereits 31:17.

Im 4. Quarter konnten die Ravens noch einmal nachsetzen und kamen bis an einen Touchdown heran. Auch der letzte Drive brachte sie in die Red Zone und sie scorten mit guten 40 Sekunden auf der Uhr einen weiteren Touchdown, worauf es 31:30 stand. Coach John Harbaugh machte dann das, was viele Trainer in so einer Situation versuchen: Er callte eine 2 Point-Conversion und versuchte, die Packers ins Offside zu locken, um näher an die Endzone zu kommen. Es misslang – und was folgte, war eine schwerwiegende Fehleintscheidung, die nicht nur unverständlich, sondern für solch einen erfahrenen Coach auch selten ist: Anstatt des sicheren Extra Point-Kicks, der zu einem 31:31 und einer potenziellen Overtime geführt hätte, ließ er die 2P-Conversion ausspielen. Ein Erfolg hätte wohl den Sieg bedeutet…aber es kam anders, die Ravens scheiterten und es blieb beim 31:30 für die Packers.

Als auch der Onside Kick der Ravens misslang, war klar: Baltimore hatte Green Bay den Sieg geschenkt, das nun als bestes Team der NFL dasteht und sich langsam, aber sicher zu einem Superbowl-Kandidaten aufschwingt, obwohl über die Saison niemand so wirklich mit ihnen gerechnet hatte. (Hk)

Game-Rating:

Bewertung: 8 von 10.

Ein Kommentar

  1. Zum 1. Green Bay war aufgrund der Tiebreaker vorher schon das beste Team.

    Zum 2. Warum versteht so gut wie keiner dass es statistisch absolut sinnvoll ist da für 2 Punkte zu gehen.

    Erklärung:
    Wenn man für den PAT geht übergibt man seine Gewinnchancen dem reinen Glück. 50/50 beim Coin Toss und gerade mit der desolaten und invaliden Defense heißt es, wenn GB den Ball bekommt, ist es durch.

    So geht man für die 2 Point Conversion, man ist eigenständig durch ein Play von der 2 Yard Linie in der Lage das Spiel zu gewinnen. Man ist zu jeder Zeit zu 100% die Mannschaft die aktiv das Spielgeschehen beeinflusst. Darum ist es immer besser und sinnvoller hier für 2 zu gehen.

    3. Selbst wenn ein PAT oder eine 2PT Conv erfolgreich gewesen wäre, hätte Rodgers immer noch 40 Sekunden + 1 Timeout um von der eigenen 25 an die gegnerische 35 zu kommen, also 40 Sek, 1 TO für 40 Yards, das ist auch für Rodgers gegen diese invalide Defense mehr als machbar. Schon kann man ein Field Goal kicken uns trotzdem gewinnen.

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